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Ob Naturfreunde, Kultur- und Geschichtsinteressierte, Erholungssuchende oder Aktive, an der Hohwachter Bucht ist für jeden ´was Passendes dabei! Die sechs Kommunen, Hohwacht, Blekendorf, Lütjenburg, Behrensdorf, Panker und Selent, sind jede auf ihre Art einzigartig. Sie vereinen vielfältige Küstenlandschaft sowie Binnen- und Seenland als Ausläufer der Holsteinischen Schweiz. Hier gibt es das gesamte Jahr über viel zu erleben und entdecken. Um nichts zu verpassen und genau das Richtige für Ihren perfekten Urlaub zu finden, haben wir Ihnen hier unsere Highlights für Unternehmungen in der Region zusammengestellt. Auch wenn Sie schon häufiger bei uns waren, ist vielleicht noch der ein oder andere Geheimtipp dabei.

Unser Tipp

Für weitere Anregungen zu Wander- und Radtouren und auch als Unterstützung zu hier aufgeführten Touren, empfehlen wir die Rad- und Wanderkarte der Hohwachter Bucht. Diese erhalten Sie in den Touristinformationen.

Panker

Am Rande der Holsteinischen Schweiz liegt die Gemeinde Panker. Das Gut Panker, die „Perle der Schleswig-Holsteinischen Güter“, ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Vom imposanten Herrenhaus über die stattlichen Trakehner-Pferde auf den Weiden bis zu den bezaubernden Galerien und Läden in den historischen Wirtschaftsgebäuden - hier lässt sich so Einiges entdecken. Etwas abseits der Hofanlage wartet eine Besonderheit auf Sie: der Rundweg über‘s Feld.

Das gesamte Jahr über führt ein Weg durch ein landwirtschaftlich bestelltes Feld, von wo man einen herrlichen Ausblick auf den Großen Binnensee und die Ostsee hat. Besonders schön ist es im Mai, wenn der Raps blüht und man durch ein Meer von Gelb läuft. Anschließend lohnt sich ein Spaziergang zum ca. 2 km entfernten Aussichtsturm Hessenstein, der sich auf dem zweithöchsten Punkt Schleswig-Holsteins, dem Pilsberg, befindet. Für 1€ kann man den neugotischen Backsteinturm besteigen und bis zu den Dänischen Inseln blicken. Wenn noch Zeit ist, kann man an den Naturstrand von Panker fahren. Der „Steingarten“ am Leuchtfeuer Hubertsberg, bietet ein ruhiges Plätzchen abseits der touristischen Badestrände.

 

Lütjenburger Altstadt

Das barocke Städtchen Lütjenburg ist einen Besuch wert. Besonders empfehlenswert ist ein geführter Stadtrundgang z.B. mit „Hein Lüth“. Er führt Sie zu allen Attraktionen Lütjenburgs, vom ehemaligen Färberhaus über den historischen Marktplatz bis zur kulturhistorischen St. Michaelis Kirche. Hein Lüth erzählt nicht nur Geschichtliches, sondern auch „absonderliche  Stadtgeschichten“. Auskünfte zur Stadtführung bekommen Sie in der Touristinfo Lütjenburg.

Nach der Stadtführung sollten Sie unbedingt den einzigartigen Blick vom 18,5 Meter hohen Bismarckturm genießen, der auf dem 60 Meter hohen Vogelberg thront. Sie erreichen den Turm durch das Hotel Ostseeblick. Fragen Sie einfach an der Rezeption nach. Gegen eine Spende von 1 € können Sie den Turm besteigen. Anschließend haben Sie Zeit, um gemütlich durch die Gassen Lütjenburgs zu bummeln und den vielen familiengeführten Geschäften einen Besuch abzustatten. Mittwochs und samstags ist von 08:00 bis 13:00 Uhr Markt! Auf dem Marktplatz bieten regionale Anbieter frisches Obst und Gemüse, fangfrischen Fisch und Kunsthandwerk an.

Nienthal

Eine Tour durch das eiszeitlich geprägte Nienthal ist ein Highlight für Geschichts- und Naturbegeisterte gleichermaßen. Die Stauchmoränenlandschaft erstreckt sich von Lütjenburg bis Panker. Am besten beginnt man die Tour an der Turmhügelburg, einer rekonstruierten mittelalterlichen Burganlage. Weiter geht es zum Eiszeitmuseum, welches großen und kleinen Besuchern Informationen über die letzte Eiszeit sowie das Leben von damals vermittelt.

Vorbei am „Schlafplatz Wildes SH“, wo Wanderer und Radfahrer mitten in der Natur wild campen können, führt der Weg zur Froschkonzertlaube. In den sommerlichen Abendstunden macht der Ort seinem Namen alle Ehre.... Durch den Wald laufen Sie Richtung Darry, wo Sie über die Wilde Weide spazieren können. Zottelige Landschaftspfleger könnten Ihren Weg kreuzen, doch keine Angst, die Highland-Rinder sind liebenswürdig. Mit Hund sollten Sie die Weide nicht betreten. Sie wollen das Nienthal spielerisch erkunden? Der NABU Lütjenburg hat eine digitale Rallye entworfen.

Naturschutzgebiet Behrensdorf & Sehlendorf

Unsere Naturschutzgebiete (NSG) sind Rückzugsort für seltene Tiere und Pflanzen. Insbesondere das NSG Kleiner Binnensee in Behrensdorf und das NSG Sehlendorfer Binnensee, laden Sie mit ihren Wanderwegen zu Spaziergängen und Radtouren ein. Dabei sollten Sie ein paar Highlights nicht verpassen! Nehmen Sie sich am Besten die Rad- und Wanderkarte der Hohwachter Bucht zur Hand. Die „Leuchtturmrunde“ führt Sie durch das Behrensdorfer Naturschutzgebiet und darüber hinaus zum Hafen Lippe, wo Sie z.B. Fischbrötchen schlemmen können, sowie vorbei am Leuchtturm und zur Aussichtsplattform am Rande des NSG, von wo man das gesamte Gebiet überblicken kann. Beim Weg durch das NSG, achten Sie auf den Holzbohlenweg, der einen kleinen Abschnitt auf dem Wall entlangführt - ein herrlicher Blick!

Das Naturschutzgebiet Sehlendorfer Binnensee, ermöglicht mit zwei Aussichtsplattformen tolle Vogelbeobachtungen. Einmalig für die Ostseeküste ist hier der Broeck, ein offener Gewässerlauf, der Ostsee und Binnensee verbindet und ein wichtiger Lebensraum ist. Der NABU Lütjenburg bietet regelmäßig Führungen in den Naturschutzgebieten an.

Selenter See

Mit knapp 22 km² ist der fischreiche Selenter See der zweitgrößte See Schleswig-Holsteins. Ein großer Teil des Nordostufers und der daran angrenzenden Wasserfläche stehen bereits seit 1978 unter Naturschutz. Die weitgehend natürlich erhaltene Seeuferlandschaft ist ein wahres Vogelparadies. Um dieses zu erhalten, ist der Zutritt zum Naturschutzgebiet nicht gestattet. Doch an ein paar Stellen kommt man bis an die Grenze des Gebietes heran und kann es gut einsehen.

In Giekau am Gildeplatz steht sogar eine Aussichtsplattform mit Blick auf den See und das Naturschutzgebiet. Das Baden im Selenter See ist an fünf idyllischen Badestellen mit Liegewiesen bzw. kleinen Stränden möglich: Seekrug/Giekau, Pülsen/Köhn, Grabensee/Martensrade, Bellin und Moltörp/ Selent. Insbesondere letztere ist für die ganze Familie zu empfehlen. Eine große Wiese mit tollem Spielplatz lädt zum Toben ein und ein nettes kleines Restaurant bietet allerlei Leckereien für jeden Geschmack. Auch bei Surfern ist diese Stelle beliebt. Kulturinteressierte sollten die aus dem 12. Jh. stammende St. Servatius Kirche in Selent besuchen. Sie beeindruckt mit gotischem Gewölbe und holzgeschnitztem Flügelaltar.