Naturschutz zwischen Ostsee und Salzwiesen
In Behrensdorf findet man einen der letzten naturnahen Ostseebereiche mit Dünen, Strandwällen, Lagunen und seltenen Pflanzen wie Meerkohl, Stranddistel und Echtem Eibisch.
Kleiner Binnensee und Salzwiesen
Das Gebiet dient als Brutplatz für Enten, Rallen und Larolimikolen. Schwäne, Gänse und Enten kommen auf der Nahrungssuche, zum Rasten und zur Mauser hierher.
Im Winter ist ein Wanderfalke auf der Jagd. Seinen Brutplatz hat er auf dem Behrensdorfer Leuchtturm Neuland. Der Seeadler vom benachbarten Großen Binnensee zieht häufig seine Kreise über dem Kleinen Binnensee.
Das Naturschutzgebiet kann auf dem Strandweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkundet werden.
Wilde Weiden
Die „Wilden Weiden“ des Stiftungslandes Schleswig-Holstein werden das ganze Jahr über von robusten Vierbeinern unterhalten. Die tierischen Landschaftspfleger beweiden wild die großen weiten Landschaften und sorgen für die Erhaltung der biologischen Vielfalt der Gebiete. Sie sind wetterfest, genügsam und das ganze Jahr auf sich gestellt. Durch die „Wilden Weiden“ führen erwanderbare Wege mit direkter Begegnung mit den urwüchsigen Rindern und Schafen.
Kronswarder und südöstlicher Teil des Großen Binnensees
Das Naturschutzgebiet ist ca. 151 ha groß. Es umfasst den östlichen Teil des Großen Binnensees, die angrenzenden naturnahen Verlandungszonen sowie die bewaldeten Hangbereiche. Die Nehrungs- und Strandwall-Biotope des Kronswarders zwischen dem Großen Binnensee und der Ostsee gehören mit zum Naturschutzgebiet.
In den Schilfgebieten sind Vogelarten wie die Rohrsänger, Rohrschwirl, Kormoran und Große Rohrdommel beheimatet. Sogar einen Seeadler kann man hier beobachten.
Die Wasserflächen bieten ein bedeutendes Nahrungs-, Mauser- und Überwinterungsgebiet für Wasservögel wie Schnatter-, Schell- und Reiherenten.
Durch die Vielfalt der Landschaft finden bedrohte Arten von Flora und Fauna Überlebensmöglichkeiten.




