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Zu Gast bei Maler Klaus Heckert

Klaus Heckert wurde 1923 in Berlin geboren. Nach einer Zimmermannslehre begann er ein Architekturstudium, das der Krieg kurz nach seinem Beginn unterbrach. Von 1950 bis 1954 studierte er in Berlin angewandte Malerei und Grafik.

Nach zweijährigem Kanada-Aufenthalt arbeitet er seit 1963 als freischaffender Künstler in Kembs bei Behrensdorf/Ostsee.

Das Meer mit der Brandung, mit den Wellen, die Unendlichkeit des Himmels, die Wolken, der Strand, die weite ruhige Landschaft sind seine Motive. Dazwischen gönnt er sich einen Ausflug in die Welt der Ironie.

Klaus Heckert sagt zu seinen Arbeiten: "In meiner Malerei versuche ich das Natürliche darzustellen. Dabei fange ich Stimmungen und Atmosphäre der heimischen Landschaft ein. Die Bilder sind jedoch nicht photographiegemäße Wiedergaben der gesehenen Wirklichkeit, sondern gemalte Reflektionen von optischen Eindrücken und aus einem subjektiven Empfinden heraus. Die Objekte der natürlichen Umgebung werden nicht in ihrer Körperlichkeit erfasst. Sie werden farblich mehr oder minder nur angedeutet. Aus einer gewissen Distanz betrachtet, ergibt sich durch eine Zusammenschau der farbigen Komponenten das Gesamtbild."